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Die Auszubildenden des Klinikums in WalesAuslandsprojekt des Universitätsklinikums Freiburg

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Die letzten zwei Tage

24. Oktober 2014, auslandsprojekt-2014

Nach 4 Wochen haben wir uns alle wieder getroffen. Gestern Abend waren wir nach dem Abendessen in unserem lieblings Pub. Heute haben wir unser Zertifikat bekommen und nun besprechen wir den Plan für heute Abend. Trotz vielen verschiedenen guten Eindrücken sind wir alle froh dass wir morgen wieder zu Hause ankommen. Wir hatten ein paar schöne Tage und Abende zusammen. Leider ist nicht immer alles nach Plan gelaufen.

Unser Fazit: Wir hatten eine schöne Zeit hier, doch die Organisation ließ sehr zu Wünschen übrig.


Cardiff und Ausflug nach Bath

22. Oktober 2014, auslandsprojekt-2014

Nach fast 4 Wochen in Cardiff kann man wohl sagen, dass ich die ich die Stadt schon ein bisschen vermissen werde. Es macht einfach Spaß durch die Stadt zu schlendern, abends neue Leute beim “Culture Meeting” in einer Bar zu treffen oder die Sonne in Cardiff Bay zu  genießen. Vor allem Cardiff Bay hat mir sehr gut gefallen, man kann wunderbar an der Küste entlang laufen und die Sicht genießen. Allerdings bleibt man auch hier nicht von den deutschen Bierfesten verschont. Ein großes Festzelt zierte Cardiff Bay und hat die meiner Meinung nach überhaupt nicht an diesen Ort gepasst. An einem regnerischen Samstag mittag war ich mit ein paar Franzosen im Nationalmusuem. Es war umsonst und hat die Geschichte von der Entstehung Wales gezeigt. War also ganz in Ordnung. Da ich von unsere Gruppe die Einzigste im Raum Cardiff bin, habe ich mich oft mit Franzosen und Spaniern getroffen, die mit uns 2 Wochen in Llangollen bei Ectarc waren. Obwohl man sich anfangs kaum kannte hatten wir sehr viel Spaß und mit sind alle sehr ans Herz gewachsen. Das hat den Abschied gestern Abend nach Essen im “Wagamama” nicht leicht gemacht.

Letzen Sonntag haben wir dann einen Ausflug nach Bath gemacht! Da einige sehr müde vom Abend davor waren, waren wir schlussendlich nur zu viert. Es war ein super Tag mit wundervollen Wetter und wir haben uns alle in die römische Stadt verliebt! Um die römischen Bäder zu besichtigen haben wir uns einer chinesischen Reisegruppe angeschlossen um einen Gruppenrabatt zu bekommen. Haben somit schließlich ganze 4 Pfund gespart. Auch die Bäder waren sehr beeindruckend.

Morgen geht es zurück nach Llangollen. Die 4 Wochen gingen unglaublich schnell rum und ich hatte eine tolle Zeit mit ganz viel Spaß bei der Arbeit und all den verschiedenen Menschen.


Trip nach Manchester

20. Oktober 2014, auslandsprojekt-2014

Letztes Wochenende fuhren Maren, Christian, Sophia und ich nach Manchester. Wir buchten ein Hostel in Stadtnähe für eine Nacht.

Wir kamen Samstag Mittag um 3 an, suchten das Hostel um einzuchecken und machten uns dann auf den Weg in die Stadt. Wir waren was essen und danach ein bisschen shoppen und die Stadt erkunden. Auf dem Weg zurück zum Hostel gabs noch ein Eis.

Abends waren wir in verschiedenen Pubs und Bars was trinken und waren ca. um 3 im Hostel. Am Sonntag Morgen mussten wir bis 11 ausgecheckt haben und fuhren mit der Tram zum Manchester United Stadion. Es hatte leider geschlossen und wir konnten es nicht besichtigen. Wir fuhren also zurück in die Stadt. Wir sind noch was trinken gegangen und danach mit dem Zug wieder nach Hause gefahren.


Mein Geburtstag und Anfield-Road

11. Oktober 2014, auslandsprojekt-2014

Vom 4. auf den 5. Oktober fuhren wir nach Liverpool, wo wir uns mit den Stuttgartern verabredet hatten.

Da es schon immer mein Traum und mein absolutes “Must-Do” in England war, einmal ins Anfield-Road zum FC Liverpool zu gehen, versuchten Mark aus Stuttgart und ich händeringend Karten für das ausverkaufte Spiel gegen West Bromwich Albion zu ergattern. Liverpoolfans sind Maniacs! Es gibt extrem viele Dauerkarteninhaber und so sind nur wenig Tickets im freien Verkauf erhältlich. Allerdings gibt es noch den Ticketcorner am Stadion, wo man zu bestimmten Zeiten die wenigen zurückgegangenen Tickets kaufen kann. Nachdem Mark es bereits Freitag Abend und Samstag früh um 8 (im strömenden Regen, haha) versucht hatte, war abgemacht, dass ich um 13:00 die letzte Chance nutze dort welche zu bekommen. Durch sehr ärgerliche Umstände, auf die hier nicht weiter eingegangen werden soll, kamen wir allerdings erst gegen 14:00 am Stadion an, wo mir die Dame am Schalter nach 30 sekündiger suche in ihrem Computer, die mir wie eine Ewigkeit vorkamen nur noch antwortete “No, sorry…just sold the last Tickets!”.

Im selben Moment ertönte aus den Lautsprechern die Durchsage “We are sold out”. Subba Sach! Geknickt schlich ich den andern zu unserem Hostel hinterher, das in Deutschland gewiss nicht den Auflagen des Wirtschaftskontrolldienst standgehalten hätte. Dann machten wir uns auf in die Stadt und setzten uns in den einzigen Pub in ganz Liverpool, der das Spiel NICHT live im TV übertrug. Der LFC gewann dann auch noch 2:1 (1:0 Lallana (45.), 1:1 Berahino (56., Foulelfmeter), 2:1 J. Henderson (61.)), was das ganze natürlich nicht besser machte. Sei’s drum, Bier und Burger lassen auch diesen Kummer vergessen. Nach einem kurzen Besuch eines 4(!!!)-stöckigen Primark, einen Hafenspaziergang und einem weiteren Pub ging’s für einen kurzen Break in unser “Hostel” um danach in der Innenstadt in meinen Geburtstag reinzufeiern. Der letzte vor der großen 3!!! An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle, ihr habt das, woran ich mich noch erinnere zu einem unvergesslichen Abend gemacht

Nach einer sehr kurzen Nacht konnte ich am nächsten Morgen doch noch meinen Kopf durchsetzen und wir sind nochmal ans Stadion. Sophia, Christian und ich machten für spottbillige 12 Pfund die kleine Stadiontour mit. Diese bestand darin, dass ein nicht sonderlich motivierter Stadionmitarbeiter uns durch ein Seitentor an die Eckballfahne brachte. Dort redete er 10 Minuten, anschließend durften wir uns für ein Foto kurz setzen…das war’s auch schon. Ans Hillsborough Monument hinterm Stadion sind wir dann ohne ihn. Immerhin hatten wir freien Eintritt ins Anfield-Road-Museum und konnten neben Legenden wie Bill Shankly, Kevin Keegan (nach dem mein Vater mich Kevin nennen wollte, Gott bewahre…) und Steven Gerrad auch diverse Trophäen bewundern. Als aus den Lautsprechern “You’ll never walk alone” ertönte und auf einer Leinwand das Meer von Fans gezeigt wurde, die diesen Klassiker vor jedem Spiel wie aus einer Kehle singen, lief es mir kalt den Rücken runter und ich musste leise mitsingen. Ein Jammer, dass ich es nicht live erleben durfte! Hachja…andermal!

War jedenfalls schön, Liverpool ist ne Reise wert! So far from here, greetings from Wales, take care, see you in Freiburg and “Iechyd da”!

 

Wrexham

06. Oktober 2014, auslandsprojekt-2014

Seit einer Woche wohne ich jetzt in Wrexham bei einer sehr netten Familie.

Ich arbeite in der Glyndwr Universität von Wrexham in der “language School”. Die ist in einem extra Pavillon neben der Universität. Hier werden Englisch Kurse angeboten, da das Semster aber erst angefangen hat, melden die Studenten sich zur Zeit erst an. Im Moment sind also noch keine Kurse und es ist ziemlich ruhig, da zur Zeit auch nur zwei Mitarbeiter arbeiten. Die meisten Studenten kommen aus Deutschland, Frankreich und Spanien. Wenn man den Flur entlang läuft hört man also immer mal wieder deutsche reden.

Da meine Gastfamilie leider nicht in der Innenstadt wohnt, muss ich jeden Tag jeweils 25 Minuten hin und zurück laufen. Bis jetzt musste ich einige kleinere Aufgaben erledigen und ein paar Prüfungen am Computer abtippen. Meine Arbeitszeiten sind eigentlich von 9.00 Uhr – 17.00 Uhr, aber ich darf meistens später anfangen und früher gehen. Mit der Pause nehmen sie’s hier auch nicht so genau und zwischen durch soll ich mir als mal einen Tee machen oder mir die Füße vertreten, da ich nicht zu lange am Computer sitzen soll.

Bis jetzt gefällt es mir hier sehr gut und ich bin gespannt was ich die nächsten 3 Wochen noch alles erleben werde.


Die erste Arbeitswoche ist fast geschafft

02. Oktober 2014, auslandsprojekt-2014

Seit Samstag sind wir, Ausnahme ist Christian , nun in unseren neuen Gastfamilien und uns geht es allen sehr gut. Maren und ich sind die einzigen, die etwas weiter vom “Ballungszentrum Wrexham” entfernt sind.

Maren ist ganz im Norden in LLandudno, ich wohne ganz im Süden in Cardiff. Cardiff ist eine erfrischende Abwechslung zum Dorfleben in Llangollen. Hier sind mehr Leute unterwegs, die Pubs sind auch unter der Woche gerappelt voll und man trifft viele verschiedene Menschen aus Spanien, Frankreich, China oder sonst woher.

Ich arbeite in der Metropolitan University in der School of Health Science und bin sehr glücklich mit meiner Arbeit und meiner Betreuerin. Sie ist wirklich super nett, hat viel Zeit für mich und ist sehr geduldig weil die Arbeit hier doch ein bisschen anders als zu Hause. Hauptsächlich mache ich hier Mikrobiologie, d.h. Bakterien heranwachsen lassen, schauen wie sie sich verhalten wenn man verschiedene Proben, z.B. Medikamente dazu gibt und anschließend wird das alles dann protokolliert. Zusammen arbeite ich mit ihr an einem Projekt, in dem sie die antibakterielle Wirkung von Honig testet…oder so ähnlich.

Jetzt gehts noch ab in Pub :-)


Koch Abend

26. September 2014, auslandsprojekt-2014

Da das Wetter gestern nicht so gut war, haben wir nicht gegrillt sondern gekocht.

Jeder musste wieder 3 Pfund für das Essen zahlen. Die Franzosen haben Spaghetti Carbonara gemacht und die Deutschen Schokoquark mit Früchten. Dazu gab es von den Spaniern selbstgemachten Sangria. Nachdem wir zusammen gegessen haben, sind wir in den Aufenthaltsraum und haben Musik gehört. Wir haben Tischkicker und Dart gespielt, getanzt und getrunken.

Nachdem alles aufgeräumt war sind wir alle zusammen noch in einen Pub.


Chester

25. September 2014, auslandsprojekt-2014

Vergangenen Mittwoch haben wir mit der ECTARC-Gruppe einen Ausflug nach Chester unternommen. Nach der Besichtigung der Kathedrale und einiger Überreste einer römischen Stadt, aßen wir in einer Sportbar zu Mittag.

Natürlich durfte ein Besuch im Primark sowie der Besuch eines Pubs nicht fehlen.

 

BBQ-Abend

24. September 2014, auslandsprojekt-2014

Gestern Abend hatten wir einen leckeren Grillabend bei Ectarc. Wir haben reichlich gegessen, getrunken, gesungen und gelacht. Jeder von uns musste 3 Pfund für das Essen beisteuern und dafür durften wir soviel essen wie wir wollten. Ein paar Franzosen haben dann noch Frenchtoast gemacht und die Spanier kochten Tortillias. Um ca. 19 Uhr kam noch ein super Sänger und jedes Land hat ein Lied gesungen. Unsere Jungs haben von Wolfgang Petry “Wahnsinn” gesungen. Nach dem BBQ sind wir alle noch in einen Pub. Alles in allem war es ein sehr gelungener Abend.


North Wales-Conwy-Llandudno

19. September 2014, auslandsprojekt-2014

Am Mittwoch haben wir mit Ectarc einen Ausflug nach North Wales gemacht.

Unser erster Halt war in Conwy, wo wir das Conwy Castle angeschaut haben. Vom Turm aus hatte man, dank dem schönen Wetter, eine super Aussicht auf die Stadt und Küste. Nach leider nur 20 Minuten Aufenthalt sind wir dann weiter nach Llandudno gefahren.

Am Strand sind dann gleich ein paar (verrückte) Spanier baden gegangen…Man muss dazu sagen, dass das Wetter zwar schön und sonnig war, aber es ziemlich gewindet hat. Dementsprechend kalt war es, zumindest für die Schwimmer.

Wir sind am Strand entland auf den Steg gelaufen und hatten eine wunderbare Sicht auf das Meer, die Berge und die Strandpromenade. Anschließend sind wir mit der Gondel hoch auf den Berg gefahren. Dort oben war es wunderschön, überall Schafe, Natur pur.

Leider war unsre Zeit in Llandudno auch begrenzt . Nachdem wir wieder in Llangollen angekommen waren, haben wir den Abend im Pub ausklingen lassen.

Dieser Ausflug hat sich auf alle Fälle gelohnt, wundervolle Landschaft!

 

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